Bruderstaaten bauen Wirtschaftsbeziehungen aus: Türkei baut in Turkmenistan neues Megaprojekt

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Der Präsident von Turkmenistan, Gurbanguli Berdimuhamedow, hat die Aussichten einer Ausweitung der Partnerschaft mit Erol Tabanca, Vorsitzender des türkischen Polimeks-Unternehmens, und Ahmet Calik, Vorsitzender von Calik-Holding, in Aschgabat diskutiert. Das teilte der Fernsehsender Turkmenistan TV mit.

Laut dem Bericht wurde insbesondere der Bau eines olympischen Dorfes durch Polimeks in Aschgabat besprochen. Die fünften Asiatischen Indoor- und Kampfkunst-Spiele finden im Herbst 2017 in Turkmenistan statt.

Präsident Berdimuhamedow betonte die Bedeutung des Baus eines der größten Sportkomplexe in Zentralasien.

Laut Turkmenistan TV unterhielt sich der einflussreiche türkische Unternehmer Calik über die Entwicklung bereits bestehender gemeinsamer Projekte mit dem turkmenischen Staatsführer. Es ging um eine Produktionsanlage für Harnstoff in der Stadt Garabogaz in der Balkan-Provinz und ein Dampfgaskraftwerk in der Mary-Provinz.

Türkische Unternehmen setzen gegenwärtig in Turkmenistan 1.580 Projekte in den Bereichen Transport, Energie, Kommunikation, Landwirtschaft, Bau, Handel und Wassermanagement um. 562 türkische Unternehmen sind in Turkmenistan registriert.

Laut offiziellen Angaben des turkmenischen Wirtschaftsministeriums betrug das Handelsvolumen zwischen Turkmenistan und der Türkei 5,5 Milliarden US-Dollar.

Die Türkei importiert aus dem zentralasiatischen Turkstaat Elektrizität, Polymere, Propylen, Erdöl und Ölprodukte, Garne aus Baumwolle und Textilien. Turkmenistan kauf technische Güter und Konsumgüter aus der Türkei.

 



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