G20: Erdogan und Trump treffen sich zum zweiten Mal

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Das ungeplante bilaterale Treffen zwischen dem türkischen Präsidenten und seinem US-Amtskollegen dauerte 20 Minuten an.

Recep Tayyip Erdogan traf Donald Trump am Rande des G20-Gipfels in Hamburg zum zweiten Mal.

Solche spontanen Zusammenkünfte sind auf der Ebene untypisch. Die Türkei ist für die USA zwischen Europa und dem Nahen Osten in direkter Nachbarschaft zu Russland ein wichtiger Verbündeter. Andrerseits ist die Türkei unzufrieden und teilweise verärgert über die US-Unterstützung für den syrischen PKK-Ableger. Die YPG-Miliz wird vor der Haustür der Türkei massiv ausgerüstet. Außerdem stellt die Unterstützung Ankara vor geopolitische Herausforderungen in Syrien und im Kampf gegen die terroristische PKK.

An den eskalierenden G20-Protesten nehmen auch PKK-Anhänger teil. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die PKK-nahen Gruppen mit dem Konterfei ihres Führers Abdullah Öcalan auftreten dürfen. Dieses wurde eigentlich von den Bundesbehörden verboten.



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