Idlib-Region: Türkei kooperiert eng mit Russland in Syrien

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Während das türkische Militär seine Präsenz in der nordwestlichen Idlib-Provinz von Syrien verstärkt, hat der türkische Parlamentssprecher am Samstag mitgeteilt, dass Ankara und Moskau eng in Sachen Syrien kooperieren.

„Die vielfältige Zusammenarbeit mit Russland ist eines der Schlüsselelemente unserer Außenpolitik. Wir stimmen uns auch eng über Syrien ab“, sagte Ismail Kahraman nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Vyaceslav Volodin auf einer Pressekonferenz in Sankt Petersburg. Der türkische Politiker reiste als Teil der Generalversammlung der Parlamentarischen Union (IPU) nach Russland.

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Die Aufnahme eines engen Dialogs zwischen beiden Parlementen wird auch den bilateralen Beziehungen helfen. Russlands Volodin bemerkte:

„Die Türkei ist einer der wichtigsten Geschäftspartner Russlands. Wir möchten unsere wirtschaftlichen Beziehungen weiter verbessern.“

Im Rahmen der Friedensgespräche in Astana nimmt die türkische Armeedie Aufgabe wahr, den Waffenstillstand in Syriens Idlib zu überwachen. Die TSK richtete inzwischen eine Reihe von Beobachtungsposten zwischen den Rebellen-Gebieten von Idlib sowie Aleppo und dem kurdischen Kanton Afrin ein, der von der PKK nahen YPG-Miliz gehalten wird.

Ankara möchte mehr als 10 Beobachtungsposten in Idlib einrichten, wo die al-Kaida nahe Hayat Tahrir al-Scham-Miliz operiert. Von West-Aleppo aus möchte die türkische Armee allmählich gen Süden vorrücken.

Während das türkische Militär mit der Einrichtung von Beobachtungsposten innerhalb von Idlib beauftragt wurde, ist Russland mit der Einrichtung von Beobachtungsposten außerhalb der Rebellen- und Dschihadisten-Gebiete beauftragt worden.



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