Kasachstan, Russland und China kaufen aus strategischen Gründen neue Goldreserven auf

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Kasachstan, Russland und China hallten am Aufkauf von Goldreserven fest. Diese würden strategischen Überlegungen dienen. Das berichteten die Washington Post und die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am 21. Dezember 2015 unter Berufung auf Erhebungen des Internationalen Währungsfonds (IWF).

„Der Trend, Goldreserven auszubauen, wird anhalten“, sagte Feifei Li, Wirtschaftsanalyst bei der britischen Bank Barclays gegenüber Washington Post und Bloomberg. Li führte an, dass Schwellenländer wie Russland, China, die Türkei und Kasachstan „einen langfristigen Bedarf haben, ihre Reserven wegen ihres Portolios und aus strategischen Gründen zu erhöhen“. Die Washington Post informierte, dass „die Zentralbanken und andere Institutionen [der besagten Staaten]seit dem dritten Quartal [des Jahres 2015]den Kauf von Goldbarren intensivierten, um ihre Vermögenswerte zu diversifizieren“. Die US-amerikanische Tageszeitung berief sich dabei auf eine Analyse des World Gold Councils.

Damit weist Kasachstan nunmehr 27 Prozent seiner Vermögensreserven in Gold aus. Russlands Goldreserven kursieren bei 13 Prozent und Chinas bei 2 Prozent. Die USA hingegen halten 73 Prozent ihrer Reserven in Form von Edelmetallen.

Ende 2015 stellten die USA das Land mit den größten Goldreserven der Welt. Diese betragen 8,1 Millionen Tonnen, gefolgt von Deutschland mit 3,3 Millionen Tonnen. Während der IWF selbst 2,8 Millionen Tonnen unter Verschluss hält, haben Italien und Frankreich jeweils 2,4 Millionen Tonnen große Goldreserven. Kasachstan steht mit 216.000 Tonnen Gold international auf Platz 23.

Gold gilt unter Wirtschaftskreisen als weithin krisensicherer Währungsersatz.

 



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4 Kommentare

  1. UsA ? Die haben außer Styroporklötzchen mit Katzengold angetüncht nichts die Föne.Das Gold was dümmliche Vasallen wie z.B. Deutschland den Kriegstreibern geschenkt haben,ist lange verpulvert.

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