Köln: Nach PKK-Unterwanderung Aleviten-Vereinigung kündigt bei Schirmorganisation

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Die Europäische Aleviten Union-Konföderation hat bekanntgegeben, dass sie ihre Beziehungen zu einer Dachorganisation von türkischen und kurdischen Vereinigungen in Folge eines umstrittenen Demonstrationszugs in Deutschland aufgekündigt hat. PKK-Anhänger untwanderten den Protest.

Die Konföderation beschrieb das Wehen von Fahnen der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) und die Nutzung von Postern des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan bei einer Demonstration in Köln am 12. November als einen „Akt der Provokation“.

Mindestens 20 verschiedene Gruppen sind Teil der „Plattform der Union für Demokratische Kräfte“. Diese nahm am Protestzug auf der Deutzer Werft teil. Die Europäische Aleviten Union-Konföderation organisierte die Demonstration. Bei der Veranstaltung traten allerdings auch PKK-Unterstützer auf. Sie skandierten PKK-Sprüche. Die PKK-Sympathisanten lehnten es ab, die PKK-Fahnen und Öcalan-Poster trotz Warnungen des Organisationskomitees abzulegen.

Die Europäische Aleviten Union-Konföderation erklärte in einer schriftlichen Mitteilung am 13. November, dass sie ihre Beziehungen zur Plattform aufkündigte. Demnach will es die Organisation vermeiden, mit illegalen Organisationen wie die PKK in Verbindung gebracht zu werden.

Die kurdische PKK wird wegen ihrer umstrittenen politischen Ziele und fragwürdigen militärischen Aktivitäten von der Türkei, der Europäischen Union und den USA als terroristische Vereinigung gelistet.



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