KPMG: Türkei und Deutschland brauchen dringend politische Deeskalation

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Deutschlands größte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat die Bundesregierung und Türkei dazu gedrängt, die jüngsten politischen Spannungen zwischen beiden Staaten so früh es geht zu deeskalieren.

Im Gespräch mit dem deutschen Nachrichtensender n-tv warnte Marcus Schüller, ein Finanzexperte von KPMG Deutschland, Politiker beider Staaten über die Folgen des bilateralen Konflikts.

„Wenn die Politiker beider Staaten, den Spannungen schon bald kein Ende setzen, wird das tiefe ökonomische Wunden für deutsche Arbeitgeber öffnen, die schwer zu reparieren sind“, zitiert die türkische Tageszeitung Sabah Schüller.

„Wir können nicht genug betonen, wie sehr die Türkei und Deutschland miteinander wirtschaftlich integriert sind. Die Türkei steht auf Platz 15 der wichtigsten deutschen Handelspartner. Sie kommt vor Staaten wie Japan und Russland. 2016 ging jeder zehnte Export der Türkei, hauptsächlich Textilien, Motoren-Teile und Autozubehör, nach Deutschland“, bemerkte der Vertreter der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

„Der Handelsbilateralismus allein reicht nicht aus, um die Bedeutung dieser Partnerschaft für die deutsche Wirtschaft zu zeigen. Türkische Sub-Industrie-Unternehmen und die Produktion von deutschen Unternehmen in der Türkei sind wesentliche Elemente unserer Industrie-und Produktions-Kette. Es genügt, über die deutschen Automobilhersteller nachzudenken, die in der Türkei produzieren“, fügte Schüller hinzu. Die Türkei ist 2016 zum größten Autolieferant der Europäischen Union aufgestiegen.

Auf die Frage, was er von der deutschen Politik unter der gegenwärtigen Situation erwartet, sagte Schüller:

„Deutschlands größte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat Deutschland und die Türkei dazu gedrängt, die jüngsten politischen Spannungen zwischen beiden Staaten so früh es geht zu deeskalieren.“

Im Gespräch mit dem deutschen Nachrichtensender n-tv warnte Marcus Schüller, ein Finanzexperte von KPMG Deutschland, Politiker beider Staaten über die Folgen des bilateralen Konflikts.

„Wenn die Politiker beider Staaten, den Spannungen schon bald kein Ende setzen, wird das tiefe ökonomische Wunden für deutsche Arbeitgeber öffnen, die schwer zu reparieren sind“, zitiert die türkische Tageszeitung Sabah Schüller.

„Wir können nicht genug betonen, wie sehr die Türkei und Deutschland miteinander wirtschaftlich integriert sind. Die Türkei steht auf Platz 15 der wichtigsten deutschen Handelspartner. Sie kommt vor Staaten wie Japan und Russland. 2016 ging jeder zehnte Export der Türkei, hauptsächlich Textilien, Motoren-Teile und Autozubehör, nach Deutschland“, bemerkte der Vertreter der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

„Der Handelsbilateralismus allein reicht nicht aus, um die Bedeutung dieser Partnerschaft für die deutsche Wirtschaft zu zeigen. Türkische Sub-Industrie-Unternehmen und die Produktion von deutschen Unternehmen in der Türkei sind wesentliche Elemente unserer Industrie-und Produktions-Kette. Es genügt, über die deutschen Automobilhersteller nachzudenken, die in der Türkei produzieren“, fügte Schüller hinzu. Die Türkei ist 2016 zum größten Autolieferant der Europäischen Union aufgestiegen.

Auf die Frage, was er von der deutschen Politik unter der gegenwärtigen Situation erwartet, sagte Schüller:

„Politiker müssen natürlich Politik machen und die Wirtschaft sollte sich da möglichst wenig einmischen. Doch was Unternehmen sich wünschen, ist klar: Deeskalation! Ich wünsche mir, dass auf beiden Seiten die Emotionen aus der Auseinandersetzung herausgenommen werden und dass die Lage neutral und sachlich analysiert wird.“

 



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