Kurden protestieren gegen PKK-Terror vor PYD-Büro in Berlin

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Syrische Kurden haben am Samstag vor dem Parteibüro des syrischen Ablegers der terroristischen Kurden-Organisation PKK, auch als PYD bekannt, in Berlin einen Protest organisiert. Die PYD muss auf die Terrorliste, forder kurdische Aktivisten der Kurdischen Zukunftsbewegung in Syrien.

Siamend Hajo, der Verantwortliche für auswärtige Angelegenheiten beim syrischen Kurdischen Nationalrat (ENKS), informierte, die syrischen Kurden versammelten sich mit der Forderung, dass die mit den USA verbündete PKK-nahe PYD und ihr militärischer Arm von deutschen Behörden als terroristische Organisation gelistet wird.

ENKS ist ein Bündnis von 12 syrisch-kurdischen Parteien, darunter die Kurdische Zukunftsbewegung. Dieses Bündnis gilt weithin als größte oppositionelle Bewegung gegen die autoritären Praktiken der PYD, die jegliche politischen oder militärischen Widerstände gewaltsam unterdrückt.

„PYD-Kämpfer schließen unsere Parteibüros und brennen sie nieder. Sie foltern und kerkern Menschen in Syrien ein. Die PYD ist eine Gefahr für die regionale Stabilität. Auch die USA sollten ihre Unterstützung für die PYD einstellen“, sagte Hajo.

Auch die Türkei betrachtet die PYD und YPG als terroristische Elemente, die enge Beziehungen zur PKK unterhalten. Die PKK wird von den USA, der Europäischen Union und der Türkei als Terrororganisation eingestuft. Die USA und EU lehnen es allerdings ab, die syrische Schwesterorganisation der PKK als terroristisch einzustufen, was auf scharfe Kritik Ankaras stoßt. Die Türkei fürchtet den destabilisierenden Effekt der PYD/YPG an ihren Grenzen zu Syrien und im Irak.

Eurasia News stellt einige Bildaufnahmen vom Protest vor:

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