Wer lässt das zu? PKK an deutscher Goethe-Universität gefeiert

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PKK-Sympathisanten haben den Jahrestag der Gründung der Terrorgruppe an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main gefeiert.

Am 27. November organisierten PKK-nahe Studenten eine Gedenkveranstaltung mit Live-Musik, Essen und Trinken in einem Café auf dem Universitätscampus der renommierten Goethe-Universität. Die Seite Rojaciwan dokumentierte die Veranstaltung anlässlich der 40 jährigen Gründung der linksextremistischen Organisation:

Die „Feier“ wurde auf der Facebook-Seite einer Studentengruppe beworben. Es wurden auch mehrere Fotos, die während der Veranstaltung aufgenommen wurden, ausgetauscht.

Die Fotografien zeigten zahlreiche Plakate des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan und Banner mit der Aufschrift „Das kurdische Volk wird gerächt“, schreibt das türkische Nachrichtenportal „Daily Sabah“.

Bildquelle: JXK & YXK Frankfurt

Außerdem waren Fahnen der PKK-nahen YPG-Miliz zu sehen, die von den USA unter dem Deckmantel der „Demokratischen Kräfte Syriens“ unterstützt werden.

Bildquelle: JXK & YXK Frankfurt

Die terroristische PKK genießt seit langem relative Freiheit in europäischen Städten und ist in Deutschland besonders stark vertreten. PKK-Anhänger dürfen in Deutschland und mehreren anderen europäischen Ländern, darunter Belgien, den Niederlanden und der Schweiz, Kundgebungen abhalten, Kämpfer rekrutieren und Spenden sammeln, wie türkische Medien zusammenfassen.

Ankara kritisiert seit langem die Gleichgültigkeit Deutschlands gegenüber den Aktivitäten verschiedener terroristischer Gruppen innerhalb seiner Grenzen. Obwohl Berlin die PKK 1993 verboten hatte, zögern die Behörden laut der türkischen Regierung, energische Maßnahmen gegen die Aktivitäten der Organisation zu ergreifen und ignorierten wiederholte Warnungen aus Ankara.

Die 1978 gegründete PKK führt eine jahrzehntelange blutige Kampagne gegen die Türkei. Nach einer kurzen Aussöhnungsphase nahm die Terrorgruppe im Juli 2015 ihren bewaffnete Krieg wieder auf.

Seitdem ist die PKK für den Tod von rund 1.200 Sicherheitskräften und Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, sowie für die Verletzung von mehr als 4.000 Sicherheitskräften und 2.000 Zivilisten in der Türkei verantwortlich.



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