Putin: Kein Frieden in Syrien ohne Türkei – USA unterstützen PKK mit Waffen

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Putin lobte die entscheidende Kooperation mit der Türkei in Syrien. Die De-Eskalationszonen in Syrien sind entscheidend für die territoriale Integrität des Landes, sagte der russische Präsident beim G20-Gipfel am Samstag. Die USA bewaffnen die syrische PKK.

Der russische Präsident betonte die Bedeutung der Türkei bei der Aufsetzung von De-Eskalationszonen in einigen Regionen Syriens.

Die De-Eskalationszonen, die voraussichtlich in Idlib und Syrien implementiert werden, können nicht ohne die Unterstützung der Türkei aufgebaut werden“, sagte Putin.

Während der Friedensgespräche in Astana im Mai einigte sich die Türkei, die mit Abstand die meisten Rebellen-Organisationen in Nordsyrien unterstützt, mit Russland und Iran, die die al-Assad-Regierung unterstützen, auf einen Plan zur Beruhigung des kriegsgeschüttelten Syriens. Kriegsberuhigte Regionen in den Rebellen-Gebieten sollen zur Befriedung der instabilen Lage signifikant beitragen.

Laut dem getroffenen Abkommen in Astana sind die betroffenen Regionen die Provinz Idlib, Teile von Latakia, Homs, Aleppo und Hama. Hinzu kommt Regionen von Damaskus, Ost-Ghouta, Deraa und Kuneitra.

Am Freitag bestätigte der Außenminister der USA Tillerson, dass sich Washington mit Moskau auf einen Waffenstillstand in Südwest-Syrien einigte.

Die US-Nachrichtenagentur AP schreibt:

Anfang dieser Woche gab das syrische Militär an, dass es seine Kämpfe in Süden Syriens für vier Tage einstellt. Das erfolgte vor der anstehenden nächsten Runde der Astana Friedensgespräche. Der Waffenstillstand umfasst die südlichen Regionen Deraa, Kuneitra und Suweida.“

Der russische Präsident bemerkte, dass die USA im Syrien-Konflikt „pragmatischer“ werden. Er betonte, neue gemeinsame Initiativen mit Washington.

Es herrscht hier das Verständnis vor, dass wir viel gemeinsam erreichen, wenn wir unsere Kräfte vereinen“, sagte Putin.

USA bewaffnen syrische PKK

Über den syrischen PKK-Ableger, die kurdische YPG-Miliz, sagte Putin, dass „Russland im Kontakt mit manchen kurdischen Gruppen“ in Syrien steht. Das russische Staatsoberhaupt bemerkte:

Die USA sind weit größer investiert. Sie bewaffnen Elemente und machen es in größeren Ausmaßen.“

Nach dem Ausruf eines Waffenstillstands in Aleppo wurde die erste Gesprächsrunde in Astana am 23. und 24. Januar abgehalten. Neben Russland und Iran ist die Türkei eine der Garantiemächte des Waffenstillstands.



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