Nach S400-Deal mit Russland: Türkei entscheidet selbst über seine Sicherheit

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Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Mittwoch westliche Kritik über den türkischen Kauf eines S-400 Luftabwehrsystems aus Russland zurückgewiesen. Er betonte, dass die Türkei Sicherheitsentscheidungen über ihre Sicherheit unabhängig vom Westen fällen wird.

„Sie sind verrückt, weil wir das S-400-Abkommen machten. Was sollten wir tun, auf euch warten? Wir ergreifen alle unsere Maßnahmen an der Sicherheitsfront“, sagte Erdogan an die Adresse des Westens.

Westliche Regierungen drückten ihre Sorgen über das Abkommen aus, da das Verteidigungssystem nicht in das NATO-Netzwerk integrierbar ist. Die Türkei betonte, dass die NATO-Verbündeten Ankara nie ein „finanziell effektives“ Angebot für ein alternatives Verteidigungssystem machte.

Erdogan sagte laut der regierungsnahen Tageszeitung Yeni Safak im Juli, dass das Abkommen über das hochmoderne militärische System bereits zu diesem Zeitpunkt unterschrieben wurde. Es standen allerdings zahlreiche Finanzierungsfragen aus.

Erdogan und sein Amtskollege aus Russland, Wladimir Putin, sind entschlossen, dass das Abkommen durchgebracht werden sollte, schrieb die türkische Presse.



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