Saudi-Prinz gegen Israel: „Lasst uns für al-Aksa kämpfen!“

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Der Sohn des ehemaligen Königs von Saudi-Arabien Fahd bin Abdulaziz hat sich auf die Seite der Palästinenser gestellt. Er kritisierte die jüngsten Zusammenstöße rund um die al-Aksa-Moschee in Jerusalem und israelische Restriktionen gegen palästinensische Gläubige.

In seinen Tweets auf dem Micro-Bloggingdienst Twitter rief der saudische Prinz Abdulaziz bin Fahd Muslime und Araber dazu auf, solidarisch mit dem Schicksal der heiligen muslimischen Stätte al-Aksa in Jerusalem zu sein. In einem Tweet schrieb er:

„Jeder Muslim ist verpflichtet, seine Brüder in Palästina und der heiligen al-Aksa-Moschee zu unterstützen. Jeder mit seinen eigenen Mitteln. Oh Nation von Muhammed, zeig ihnen, wer du bist. Die Vernachlässigung wäre eine Schande und Gott würde uns zur Verantwortung ziehen.“

In einem anderen Tweet schrieb der saudische Prinz:

„Oh Nation von Muhammed, die dritte Moschee ist eine Gefangene der kriminellen Besatzung. Gibt es keinen Weisen unter euch? Lasst uns hingehen und kämpfen. Wer werden entweder siegreich sein und sie beschützen oder wir scheitern und unser Herr wird uns verzeihen.“

Abdulaziz bin Fahd teilte auch ein Video von seinem Vater bei einem Besuch im Weißen Haus. Bei diesem Treffen betonte der saudische König die Bedeutung von al-Aksa und forderte die Findung einer Lösung im Palästina-Konflikt. Die Palästinenser brauchen ihre Unabhängigkeit.

Diese Äußerungen stehen im radikalen Kontrast zur jetzigen Politik der saudischen Königsfamilie. Der Klan von König Selman und seinem Sohn Kronprinz Muhammed bin Selman führt eine im Vergleich äußerst freundliche Israel- und USA-Politik. Wegen der Nähe zur Muslimbruderschaft beschreibt die saudische Regierung die palästinensische Hamas-Organisation als terroristische Vereinigung.



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