Syrien: Pro-türkische Rebellen kurz vor Befreiung von el-Bab gegen IS

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Die syrische Opposition hat sieben Dörfer an einem Tag in Nordsyrien von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ im Rahmen der türkischen Operation „Schutzschild Euphrat“ eingenommen. Das teilte das türkische Militär am Mittwoch mit.

Laut den türkischen Streitkräften hat die Freie Syrische Armee „die Kontrolle“ über die Dörfer Numan, Soussoum Baat, Tell Dschurschi, Schabiran, Tarhin, Tabadschik und Mazidschi südlich von al-Rai, auch als Cobanbey bekannt, errungen. Am Donnerstag nahmen sie laut dem Syrien-Experte Julian Röpcke die Dörfer Schidar und Schweiha ein. Die Rebellen scheinen, el-Bab in einer Zangenbewegung von Nordwesten einnehmen zu wollen.

Die US-geführte Anti-IS-Koalition „neutralisierte“ mit zwei Luftschlägen Stellungen des IS in der Region. Bei den Kämpfen um die Dörfer westlich der IS-Hochburg el-Bab starben zwei Oppositionskämpfer und 26 weitere wurden verletzt.

Die türkischen Streitkräfte nahmen 90 IS- und fünf PKK/YPG-Ziele, darunter Unterstände, Kommandozentralen, Waffenlager und Fahrzeuge, ins Visier.

Die Operation Schutzschild Euphrat wurde Ende August gestartet, um Terroristen von der türkisch Iranischen Grenze zu drängen. Heute befinden sich die türkischen Truppen in Nordsyrien im 79. Tag ihrer Operationen.

Seitdem entschärften türkische Truppen und die Opposition 36 Minen und 1.483 improvisierte Sprengsätze. Die von Ankara unterstützte Opposition kontrolliert rund 1.500 Quadratkilometer, darunter 186 Siedlungsgebiete.



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