Türkei: Armee tötet 35 PKK-Kämpfer

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Die türkische Armee hat bekannt gegeben, dass sie bei jüngsten Zusammenstößen mit der PKK, 35 Terroristen im Südosten des Landes tötete.

Kampfjets der türkischen Luftwaffe eliminierten 23 PKK-Terroristen. Sie nahmen drei verschiedene PKK-Gruppen ins Visier, die versuchten, den Beybuta-Grenzposten der Stadt Yüksekova zu infiltrieren. Die Bewegungen ereigneten sich am 29. Juni zu Mitternacht. Bei Bodenoperationen wurden vier PKK-Kämpfer getötet.

Bei einer weiteren laufenden Operation im Umfeld der Stadt Cukurcu der Provinz Hakkari wurden acht PKK-Terroristen neutralisiert. Das bringt die Zahl der binnen weniger Tagen getöteten PKK-Mitglieder auf 35. Die involvierten Kampfjets wurden mittels Geheimdienstinformationen zugearbeitet. Militärquellen gaben an, dass sich die Kämpfe gegenwärtig aber vor allem auf die ländlichen Regionen der Provinz Hakkari fokussieren.

Die PKK wird wegen ihrer umstrittenen politischen Ziele und fragwürdigen militärischen Praxis von der EU, den USA und der Türkei als terroristische Vereinigung gelistet. Nach dem Zusammenbruch des Waffenstillstands zwischen Staat und PKK geht Ankara seit rund einem Jahr mit aller Macht gegen die Organisation im Inland vor. Im Nordirak fliegt die türkische Luftwaffe regelmäßig Angriffe auf Stellungen der PKK. Während mehr als 500 türkische Sicherheitskräfte getötet wurden, starben mehr als 7,600 PKK-Kämpfer.



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