Türkei entsendet 11 Tonnen Hilfsgüter nach Katar

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Die Türkei wird an Hilfen für Katar festhalten. Sie plant, ein Schiff mit elf Tonnen humanitäre Hilfe an den Golfstaat zu verschiffen. Ein Schiff mit 4.000 Tonnen an Hilfsgütern ist bereits unterwegs. Das teilte der Wirtschaftsminister am Montag mit.

„Ein Schiff mit 4.000 Tonnen Hilfsgütern ist gerade auf dem Weg nach Katar und ein weiteres mit elf Tonnen wird auch entsandt“, sagte Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci bei einem Iftar-Essen in Istanbul.

„Katar möchte von uns in erster Linie Milchprodukte, Eier und wir entsandten 90 Flugzeuge mit Hilfsgütern. Wir bedienten alle Bedürfnisse“, sagte er.

Am fünften Juni stellten fünf arabische Staaten, Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Jemen, ihre diplomatischen Beziehungen ein. Der von Saudi-Arabien angeführte Block beschuldigt Doha, den Terrorismus zu unterstützen, ohne Beweise vorzuweisen.

Katar dementiert alle Anschuldigungen, dass es den Terrorismus unterstützen würde. Die Isolierung durch den Saudi-Block nannte Doha absolut „ungerechtfertigt“.

Das kleine Mauretanien folgte dem Block auf Druck von Riad. Jordanien reduzierte seine diplomatischen Beziehungen mit Doha und schloss das Lokalbüro des renommierten katarischen Fernsehsenders Al Jazeera.

Um Doha weiter unter Druck zu setzen, schlossen Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain ihren Luftraum für katarische Flugzeuge. Katarische Diplomaten mussten binnen 48 Stunden ausreisen.

Unterdessen geht aus einem neuen Bericht des britischen Nachrichtenmagazins The Times hervor, dass Saudi-Arabien mit Israel verhandelt, seinen Luftraum für die israelische Fluggesellschaft El Al zu öffnen.



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