Türkei entzieht Fethullah Gülen & 129 weiteren Flüchtigen Staatsbürgerschaft

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Dem Führer der FETÖ-Bewegung Fethullah Gülen, der im US-Exil lebt, wird die türkische Staatsbürgerschaft entzogen, wenn er nicht in den nächsten drei Monaten in die Türkei zurückkehrt. Des Weiteren verlieren 130 PKK- oder ISIS-Mitglieder ihr Recht auf den türkischen Pass.

Das Innenministerium in Ankara veröffentlichte am Montag 130 Namen. Gegen all jene, die sich gegenwärtig auf der Flucht im Ausland befinden, wird in der Türkei ermittelt. Laut dem Ministerium unterhalten die Verdächtigen Beziehungen zur messianischen Gülen-Bewegung, der Terrormiliz „Islamischer Staat“ oder PKK.

Die Mitglieder der linksgerichteten Demokratischen Partei der Völker, kurz HDP, Faysal Sariyildiz, Tugba Hezer Öztürk und der ehemalige HDP-Mitglieder Özdal Ücer stehen auf der Liste.

Tugba Hezer Öztürk aus Van und Faysal Sariyildiz wird die Möglichkeit auf Arbeit als Parlamentsabgeordnete entsagt. Durch ihre Nähe zur terroristischen PKK hätten sie ihr Recht verwirkt.

Die Initiative aus dem Innenministerium muss noch von der Justiz bestätigt und vom Parlament angehört werden.

Dem Gründer und Namensgeber der religiös-politischen Fethullah Gülen-Bewegung wird in den kommenden drei Monaten die Staatsbürgerschaft entzogen. Die messianische Gruppierung steht im Verruf, mit Offizieren der Armee einen Putsch gegen die AKP-Regierung 2016 versucht zu haben.



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