Türkei startet militärische Aufklärungsmission in Syriens Idlib-Region

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Gemäß dem Astana-Abkommen zwischen der Türkei, Iran und Russland werden türkische Truppen für die Sicherheit in der syrischen Provinz Idlib sorgen. Russische Truppen werden für die Sicherheit außerhalb der syrischen Provinz sorgen. Am Sonntag rückten türkische Soldaten in Idlib ein.

Die türkischen Streitkräfte haben am Sonntag eine Aufklärungsmission in der syrischen Provinz Idlib gestartet, die am Montag bestätigt wurde. Die Aufklärungsoperation geht einer erwarteten Militäroperation im hart umkämpften syrischen Nordwesten voran.

„Die türkischen Streitkräfte haben am 8. Oktober [Sonntag] mit Aufklärungsaktivitäten begonnen, um im Rahmen der in der Provinz Idlib durchzuführenden Operation Überwachungsposten einzurichten“, heißt es in der Erklärung der Armee. Laut Informationen von Eurasia News sind an der türkischen Provinz Hatay, dem schnellsten Punkt für einen Einmarsch in Idlib, ein Kommandobataillon und ein mechanisiertes Infanteriebataillon stationiert worden. Im ersten Schritt könnten 500 bis 600 türkische Soldaten also in Idlib einziehen. Die Armee dürfte sich auf Atmeh und Derrat Izza in der Nähe des kurdischen Kantons Afrin, das von der PKK-nahen YPG-Miliz kontrolliert wird.

Türkei bereitet Offensive gegen YPG in Syriens Afrin vor

Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte am Sonntag, dass die Türkei ein Abkommen mit Russland und dem Iran zur Verringerung der Gewalt in der Provinz Idlib im Norden Syriens umgesetzt habe.

Er sagte, dass die türkische Operation in Syrien in Zusammenarbeit mit Oppositionskämpfern der Freien Syrischen Armee durchgeführt wird.

„Jetzt wenden wir die Astana-Entscheidungen in Idlib an“, sagte Erdogan und bezog sich dabei auf ein Abkommen, das im vergangenen Monat in der kasachischen Hauptstadt bekannt gegeben wurde. Erdogan sagte, wenn die Türkei nicht gehandelt hätte, würden Bomben auf unsere Städte fallen.



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