US-Waffennachschub erreichte syrische Rebellen – Regierung dennoch im Vormarsch

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Rebellen, die angeblich der Freien Syrischen Armee angehören, haben unter dem Eindruck der anhaltenden Geländegewinne der syrischen Armee südlich der Stadt Aleppo von ihren ausländischen Gönnern neue Panzerabwehrwaffen „Made in USA“ erhalten.

Am vergangenen Freitag hat die syrische Regierung mithilfe russischer Luftangriffe und schiitischen Milizionären aus Iran und Libanon (Hisbollah) eine Großoffensive in der Provinz Aleppo gestartet, gefolgt von entscheidenden Geländegewinnen.

Rebellen der Freien Syrischen Armee (FSA), die von der Nachrichtenagentur Reuters kontaktiert wurden, haben eingeräumt, dass diese in den vergangenen Tagen neue militärische Lieferungen aus dem Ausland in Empfang nehmen konnten.

Einige Offizielle von Rebellenmilizen, deren Name nicht genannt wurde, meinten, die Lieferungen seien angesichts der Intensität der Großoffensive nicht ausreichend. Einer sagte:

„Ein paar [Raketen] werden nichts ändern. Sie brauchen Dutzende.”

Laut dem saudischen Nachrichtenportal Al-Arabiya gingen die Militärlieferungen an moderate Rebellen mit Billigung Washingtons. Konkret sollen von der CIA trainierte Kämpfer vom neuen Kriegsgerät profitiert haben, das logistisch über die Türkei nach Syrien geschleust wurde. Es ist nicht undenkbar, dass Verbände wie die von Ahrar al-Sham, welche als äußerst pro-türkisch gelten, in den vergangenen Tagen ebenfalls von den neuen Waffensystemen profitieren durften. Anders als die FSA gilt Ahrar al-Scham an zahlreichen Fronten in Aleppo, Idlib und Latakia als federführend wie entscheidend.

Berichten des Oppositions-nahen Direktors der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdulrahman, nach haben Rebellen, einschließlich der syrische al-Qaida-Ableger, al-Nusra-Front, seit dem vergangenen Freitag mindestens elf Panzerfahrzeuge der syrischen Armee mit Panzerabwehrwaffen zerstört.



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