Usbekistan lässt Offiziere in Türkei ausbilden und kauft Panzerfahrzeuge

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Bei einem Besuch des türkischen Verteidigungsministers in Taschkent am Mittwoch haben die Bruderstaaten Usbekistan und Türkei ein Protokoll zur militärischen Zusammenarbeit unterzeichnet.

Der türkische Verteidigungsminister Nurettin Canikli traf auf seinen usbekischen Amtskollegen Kabul Berdijew und den Präsidenten Schevkat Mirzijojew. Die zwei Turkvölker diskutierten die Aussichten einer Zusammenarbeit in der militärtechnischen Sphäre.

Verteidigungsminister Canikli trifft auf Präsident Mirzijojew:

Verteidigungsminister Canikli wird vom usbekischen Amtskollegen mit militärischen Ehren empfangen:

Das usbekische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass es zehn Panzerfahrzeuge aus der Türkei erwerben möchte. Medienberichten zufolge entschied sich Taschkent für den Typ Nurol Ejder 4×4. „Das Fahrzeug werden Sondereinsatzkommandos nutzen“, zitierte das türkische Nachrichtenportal Gazete Vatan das usbekische Verteidigungsministerium. „Wir wollen mit Hilfe türkischer Investitionen das Modell künftig auch in unserem Land produzieren.“ Anbei ein Video vom türkischen Panzerfahrzeug:

Hinzu kommt die Schaffung einer praktisch ausgerichteten Partnerschaft zwischen den Verteidigungsministerien der Türkei und Usbekistans. Hinzu kommt die Implementierung eines gemeinsamen Programms auf dem Feld der Militärausbildung von Soldaten und Offizieren. Dieser Bereich war ein Fokuspunkt der Gespräche, berichtet das usbekische Nachrichtenportal Uzdaily.

Im Anschluss an die Gespräche unterschrieben beide Seiten mehrere Dokumente, die einen Erfahrungsaustausch zwischen den Militärbildungseinrichtungen thematisieren. Weitere Unterschriften fielen unter klassische Militärkooperationsfelder.

Damit werden ab 2018 Soldaten der Streitkräfte Usbekistans militärische Ausbildung in den Einrichtungen der Türkei erhalten.



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